Willkommen auf TrÜbPl.de - rund um den Truppenübungsplatz Baumholder

Truppenübungsplatz-Randgemeinden stellen ihre Probleme mit der Bundeswehr vor


    H O M E       Nutzung früher       Nutzung heute      Belastungen     Benachteiligungen     Politik & Solidarität     Pressespiegel     Beitrag | Kontakt     Impressum  

TrÜbPl Baumholder: Entstehung, Nachkriegs-Nutzung bis zur Wende

Der Truppenübungsplatz Baumholder wurde kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges im Jahren 1938 in Betrieb genommen. Nach dem Krieg wurde der Platz zuerst von französischem Militär, nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland von allen Streitkräften der Siegermächte, aber insbesondere von US-Streitkräften genutzt. Schon damals war, wegen der technischen Entwicklung (es gab inzwischen Düsenjäger und weitreichender Geschütze), der Truppenübungsplatz zu klein geworden und die Gebiete der Truppenübungsplatz-Randgemeinden wurden in das Übungsgebiet integriert. Ab 1960 stand der TrÜbPl unter Bundeswehrverwaltung. In Zeiten des "Kalten Krieges" wurden die intensiven Übungen und großen Manöver der Amerikaner/BW aber klaglos hingenommen, weil man die militärischen Übungen wegen der Bedrohung aus dem Osten für notwendig empfand und weil es für Manöverschäden großzügige Entschädigungen gab. So wurden für die weit reichenden Geschütze Außenfeuerstellungen geschaffen, aus denen die moderne Artillerie in den Platz hinein schießen konnte. Damit während der Artillerie-Übungen keine zivilen Flugzeuge von Geschossen getroffen werden konnten, wurde, eben zum Schutz der zivilen Luftfahrt, das Flugbeschränkungsgebiet ED-R 116 geschaffen.