Willkommen auf TrÜbPl.de - rund um den Truppenübungsplatz Baumholder

Truppenübungsplatz-Randgemeinden stellen ihre Probleme mit der Bundeswehr vor


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Benachteiligungen

  • Nachteile für die Ortsgemeinden
    1. Die Ortsgemeinden werden in Ihrer "städteplanerischen Entwicklung" behindert. Der Bund verfügt über Gelände, das ihm nicht gehört. Die Errichtung von Windenergieanlagen wird auf Einspruch der BW verhindert mit der Begründung, "solche Baumaßnahmen behinderten die BW bei der Erreichung ihrer Verteidigungsbereitschaft bzw. beim Erfüllen des Verteidigungsauftrages" (sinngemäß).
    2. Die Infrastruktur ist stark gestört, weil in einer Richtung die Nachbargemeinden fehlen / das Hinterland fehlt. Extremster Fall: Unterjeckenbach liegt am Ende einer 4 km langen Sackgasse! Die VG Lauterecken muss aus diesem Grund für eine Einwohnerzahl von unter 70 ein wasserführendes Feuerwehrauto vorhalten.
    3. Gerade die Ortsgemeinden direkt am TrÜbPl verlieren mehr Menschen durch Abwanderung, als so schon durch die demographische Entwicklung und die normale Landflucht abwandern würden.
  • Nachteile für die Bevölkerung (die Menschen)
    1. Die Lebensqualität ist durch die Belastungen stark beeinträchtigt. Das Risiko, an Krebs zu erkranken, liegt höher als in anderen Gebieten von Rheinland-Pfalz.
    2. Der Wert von Immobilien (Eigentum an Gebäuden, auch Grund und Boden) liegt in den Randgebieten des Truppenübungsplatzes noch unter den sowieso schon niedrigen Werten auf dem "Flachen Land".
  • Nachteile für die Region
    1. Von den Politikern der großen Parteien, die unsere Region in den Parlamenten von Land und Bund vertreten, und von Kommunalpolitikern aus den Städten (Idar-Oberstein, Birkenfeld, Kusel, Baumholder) hörte man und hört man immer das Argument von den (noch) unter 1000 Arbeitsplätzen, die durch den TrÜbPl bestehen und erhalten werden müssten.
    2. Dass durch politische Entscheidungen in Washington und Berlin bisher schon mehrere Tausend Arbeitsplätze vernichtet wurden, wird bei dieser Argumentation verschwiegen.
    3. Dass die zivile Nutzung des TrÜbPles heute und in Zukunft möglicherweise mehr Arbeitsplätze schaffen würde, wird ignoriert. In Morbach kann man sehen, was dort die Einheitsgemeinde auf den Konversionsflächen geschaffen hat!